Magnificat 16.11.19

Anspruchsvolle und feierliche Chormusik aus verschiedenen Epochen

Am Samstag war die Wiler Kreuzkirche mit festlichen und feierlichen Klängen aller Stile und Nuancen erfüllt. Der Kammerchor feierte sein sechzigjähriges musikalisches Wirken.

as Jubiläumskonzert «Magnificat!» stellt den Lobgesang Mariens ins Zentrum. Die aufgeführten Werke stammen von Komponisten aus verschiedenen Jahrhunderten und Epochen. Der Bogen spannte sich von Melodien der Renaissance über den Spätbarock, von der Klassik und Romantik bis in die Neuzeit. Es waren Werke von Felix Mendelssohn, Heinrich Schütz, Sergej Rachmaninov, Anton Bruckner, Martina Schäfer, Arvo Pärt, Gaetano Donizetti und Baldasare Galuppi zu hören.

Nuancenreiche Klangpalette

Die unterschiedliche Interpretation des gleichen Themas bildete einen der besonderen Reize des Konzertes. Ein weiterer waren die unterschiedlichen Stimmungslagen, sie reichten etwa von üppiger barocker Klangfülle bis zu romantischer Verspieltheit. Der Kammerchor Wil zeigte, dass er eine breite Palette von Werken zu präsentieren vermag. Er erhielt zum Konzertende vom Publikum denn auch «Standing Ovations».

Ergreifende Solostimme

Der Kammerchor wurde durch ein ad-hoc Ensemble aus aktuellen und ehemaligen Streichern und Bläsern der sinfonia.baden begleitet. Die Solopassagen sang die Innerschweizer Sopranistin Maria C. Schmid. Die Korrepetitorin des Kammerchors, Oxana Peter-Fedjura, unterstützte die Singenden mit Orgelklängen. Die Gesamtleitung hatte Felicitas Gadient inne. Seit 2005 prägt sie das Klangbild des rund fünfzigköpfigen Chors.

Adrian Zeller@Hallowil.ch